Keine Konzeptstudien. Jedes Projekt hier löst ein Problem, das ich selbst
hatte — und läuft im Alltag: im Buchhaltungsservice, im eigenen Content-Betrieb, auf
dieser Seite.
Content-System für den eigenen Buchhaltungsservice
Konzept, Umsetzung und Betrieb · 2026
01
Ausgangslage
Marketing für einen Ein-Personen-Betrieb frisst Zeit, die für Kundenarbeit fehlt. Erschwerend kommt hinzu: Als Buchhaltungsservice unterliege ich einer klaren Rechtsgrenze. Begriffe wie „Steuerberatung“ oder „Steuern sparen“ dürfen in keinem Text auftauchen — auch nicht angedeutet. Jeder Text musste also doppelt geprüft werden, auf Markenstimme und auf Zulässigkeit.
Lösung
Fünf eigene Bausteine, je einer für Blogartikel, LinkedIn-Beiträge, Newsletter und Social-Media-Posts sowie einer für Entwicklungsarbeit. In jedem sind Markenstimme, Zielgruppen, Aufbau, Ablageort und eine Checkliste vor dem Speichern fest verdrahtet — samt der Rechtsgrenze als nicht verhandelbare Regel. Aus einem Stichwort entsteht ein fertiger Entwurf, der die Prüfung bereits bestanden hat.
Ergebnis
Aus Stunden werden Minuten, und der Rechtsfehler wird strukturell verhindert statt nachträglich korrigiert. Der Ansatz lässt sich auf jedes Unternehmen übertragen, das regelmäßig schreiben muss und dabei an Vorgaben gebunden ist — Handwerk, Gesundheit, Finanzen, Vereine.
ProzessdesignContent-AutomatisierungRegeln als CodeClaudeMarkenführung
Die Belegstrecke: vom Handyfoto zur DATEV-Übergabe
Kernprozess des Buchhaltungsservice · seit 2026 im Einsatz
02
Ausgangslage
Kleinunternehmer sammeln Belege in Schuhkartons und E-Mail-Postfächern. Beim Steuerberater kommt alles zu spät, unsortiert und unvollständig an. Die Folge sind Rückfragen, Nacharbeit und Kosten auf beiden Seiten.
Lösung
Ein durchgehender Ablauf statt einzelner Handgriffe:
Beleg abgeben Foto per Handy, per E-Mail oder Abholung vor Ort.
Erfassen in Lexware Office — nach bereits kontierten Belegen beziehungsweise nach verbindlicher Buchungsanweisung.
Digitalisieren und ablegen sortiert, durchsuchbar, im eigenen Konto des Kunden.
Feste Zyklen wöchentlich oder 14-täglich statt Sammelstress am Monatsende.
Übergabe Lexware- und DATEV-kompatibel an den Steuerberater.
Ergebnis
Planbarer Festpreis statt Stundenzettel, monatlich kündbar, Antwort in unter 24 Stunden. Der Kunde behält den Zugang zu seinen eigenen Daten — es entsteht keine Abhängigkeit.
Lexware OfficeDATEV-kompatibelDigitalisierung§ 6 Nr. 3 StBerG
Pine Script v6 – Entwicklungsstandard für TradingView
Eigene Werkzeuge und Skripte · seit 2026
03
Ausgangslage
Ein großer Teil der öffentlich geteilten TradingView-Skripte enthält dieselben Fehler: Strategien ohne Ausstiegslogik, Datenabfragen in Bedingungen, die zu nachträglich verändertem Verlauf führen, fehlende Prüfungen auf den ersten Balken.
Lösung
Ein fester Standard für jedes Skript: Versionskopf und Autorenangabe, alle Parameter von außen einstellbar, und vor der Auslieferung eine Prüfliste in drei Stufen — Kompilierung, Logik, Stil. Ausgeliefert wird immer das vollständige Skript, nie ein Ausschnitt, damit beim Zusammenfügen keine neuen Fehler entstehen.
Ergebnis
Skripte, die auf Anhieb kompilieren und tun, was sie sollen. Derselbe Gedanke steckt hinter allem anderen hier: Fehler nicht suchen, sondern durch den Ablauf ausschließen.
Buchhaltungsseiten sehen alle gleich aus: Aktenordner-Foto, „zuverlässig und diskret“, Preise auf Anfrage. Der Besucher weiß danach weder, was es kostet, noch was genau gemacht wird.
Lösung
Offene Preise in drei Paketen, ein Fünf-Schritte-Ablauf, eine echte Fallstudie und der Leistungsrahmen ausgeschrieben statt im Kleingedruckten. Technisch statisch gebaut, damit die Seite schnell lädt und wenig Angriffsfläche bietet.
Ergebnis
Anfragen kommen vorqualifiziert. Wer sich meldet, kennt Preis und Umfang bereits — das spart beiden Seiten das erste Gespräch.
Statische WebsitePreistransparenzPositionierung
Webdesign: ein Glassystem in acht Entwürfen
Konzept, Gestaltung und Umsetzung · sohailsarwar.com · 2026
05
Ausgangslage
Diese Seite sollte nach Glas aussehen — nicht nach weißen
Karten mit Schatten, wie es die meisten sogenannten Glas-Designs tun. Die erste Fassung
scheiterte genau daran: Auf reinem Weiß gibt es nichts, was hindurchscheinen könnte, also
wirkt jede Fläche wie Kunststoff.
Lösung
Acht vollständige Entwürfe, jeder mit eigener Farbwelt, Lichtführung
und Materialstärke — vom hellen Milchglas bis zum tiefen Nachtblau. Verglichen wurden sie
am identischen Ausschnitt, damit nur die Wirkung zählt und nicht der Inhalt. Der
ausgewählte Entwurf arbeitet mit echter Lichtbrechung: Ein Filter verzerrt den Hintergrund
in einem schmalen Band an jeder Kante, sodass die Rasterlinien dahinter sichtbar knicken.
Dazu ein feines Raster und blasse Lichtfelder — ohne etwas dahinter gibt es nichts zu
brechen.
Ergebnis
Ein durchgehendes Materialsystem für die ganze Seite: Menüleiste,
Knöpfe, Chips und Symbole sind alle aus demselben Glas, die Rangfolge entsteht über
Materialstärke statt über Farbe. Nach einer Messung wurde die Fassung von zehn auf
sechzig Bilder pro Sekunde gebracht — der Effekt läuft nur noch dort, wo man gerade
hinschaut.
A · ArktisWeißes Milchglas über hellem LichtnebelB · PlatinKühles Silbergrau mit blauem SchimmerC · ElfenbeinWarmes Cremeweiß mit goldenem LichtD · AuroraWeißes Glas über kräftigen FarbfeldernE · MitternachtWeißes Glas auf tiefem NachtblauF · SalbeiHelles Grün, die Farbfamilie von .deG · WasserglasWässrig klar, ohne jeden FarbstichI · Kristall — gewähltKlarglas mit echter Lichtbrechung